Deutsche haben Angst vor Innovationen

Die Marketing-Agentur Edelman hat im Rahmen ihres jährlichen „Trust Barometer“ untersucht, wie Menschen weltweit das aktuelle Innovationstempo empfinden. Dazu wurden 33.000 Personen in 27 Ländern befragt. Ergebnis: 51 Prozent der Weltbevölkerung halten die Geschwindigkeit, mit der neue Geschäftsideen entwickelt und Produkte verändert werden, für zu hoch.

Besonders kritisch zeigten sich die Deutschen: Hier wünschen sich sogar 57 Prozent ein langsameres Innovationstempo, während nur 21 Prozent eine Beschleunigung befürworten.

Angesichts der gravierenden Herausforderungen, vor denen die Menschheit noch steht, ist die Reduzierung des Innovationstempos jedoch nicht wirklich erstrebenswert. Eine bessere Lösung ist es, wie auch Edelman befindet, dass Unternehmen und Organisationen die Vorteile und Auswirkungen neuer Technologien wesentlich besser erklären. Hier liegt in der Tat noch ein großes Defizit – auch auf Seiten der Wissenschaft.

Wer möchte, dass seine Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in die Anwendung gelangen, muss sich heute zusätzlich zur technischen Umsetzung auch zwingend um die öffentliche Darstellung kümmern. Sonst erledigen das im Zweifelsfall Gruppierungen, die deutlich weniger vom Thema verstehen und weitere Ängste schüren.

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