Social Media richtig einsetzen

Immer mehr Unternehmen nutzen Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter, Google+ und YouTube oder richten mit einem Blog ihre eigene interaktive Website ein. Nach Angaben des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) setzen bereits 85 Prozent der deutschen Unternehmen Social Media ein. Gegenüber dem Vorjahr sei die Zahl um 17 Prozent gestiegen, teilt der Verband auf Basis einer Umfrage unter werbungtreibenden Unternehmen mit.  

Die Zahlen zeigen, dass sich einmal mehr ein Trend durchgesetzt hat, der vor wenigen Jahren noch belächelt und für überflüssig erklärt wurde. Man mag sich kaum noch daran erinnern, aber diese Einstellung gab es auch gegenüber Mobiltelefonen und dem Internet als solchem. Wer nicht auch den nächsten Trend verschlafen will, sollte sich jetzt ganz massiv mit mobilen Kommunikationsanwendungen befassen.

Empfehlungen stimulieren

Parallel dazu gilt es allerdings, den Social-Media-Einsatz im Unternehmen zu optimieren (oder im Falle von vielen kleinen Unternehmen: damit zu beginnen). Zu beachten ist dabei, dass Social Media keinen Selbstzweck darstellen – wer 1000 Freunde auf Facebook hat, ist noch keinen Schritt weiter, wenn er nichts Sinnvolles mit ihnen anstellt. Gleichzeitig taugen Social Media nur sehr bedingt als direkter Vertriebskanal, denn die meisten Menschen sind genervt, wenn sie auf Facebook oder Twitter mit Werbung belästigt werden.

Dennoch haben diese Plattformen große Stärken, die herkömmliche Medien nicht bieten. Neben der Interaktivität ist das vor allem die Möglichkeit zum leichten Verbreiten von Inhalten. Wer einen Text, ein Bild oder ein Video interessant oder unterhaltsam findet, kann mit einem Klick auch sein persönliches Umfeld daran teilhaben lassen. So lassen sich zahlreiche Personen erreichen, mit denen ein Unternehmen selbst nie in Kontakt gekommen wäre. Und das auch noch mit einer persönlichen Empfehlung.

Interessenten auf die eigene Website führen

Unternehmen können davon stark profitieren, wenn sie Inhalte anbieten, die sich gut zum Weiterleiten eignen. Dabei kommt es nicht darauf an, millionenfach angeklickt zu werden, indem man das witzigste Katzenvideo veröffentlicht. Viel wichtiger ist es, unter den richtigen Personen Verbreitung zu finden. Dies kann beispielsweise erreicht werden, indem man aktuelle Branchenthemen gut verständlich erklärt oder sonstige wertvolle Inhalte erstellt – sei es in Form eines Videos, eines Blog-Beitrags, eines Whitepapers oder einer Info-Grafik, um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

Die Social-Media-Plattformen sind dabei nur die Treffpunkte, an denen Interessenten abgeholt und auf die eigene Website gesteuert werden. Dort werden sie dann sanft und angenehm in den weiteren Marketing-Zyklus eingebunden.

Voraussetzung für den Erfolg der Social-Media-Strategie ist aber immer die Bereitstellung von Inhalten, die für die Zielgruppe interessant und wichtig sind.

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