„Sie brauchen keine Suchmaschinen-Beratung, Sie brauchen Inhalte!“

Suchmaschinen bleiben die wichtigste Quelle für Unternehmen, die über das Internet neue Kunden gewinnen wollen. Der Online-Marketing-Experte Dan Zarrella hat bei einer Befragung festgestellt, dass mehr als 70 Prozent der Internetnutzer vor Kaufentscheidungen bei Google, Bing und Yahoo nach Informationen suchen. Immerhin jeweils 60 Prozent recherchieren in Social-Media-Quellen und Blogs, rund 50 Prozent informieren sich in Online-Magazinen.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird von vielen Unternehmen – auch aufgrund des Marketings der meist programmierlastigen Internetagenturen – noch primär als technische Herausforderung gesehen. Zarrella ist jedoch der Meinung, dass gerade kleine Unternehmen nicht zu viel Energie in technische Details investieren sollten.

„Sie brauchen keine Suchmaschinen-Beratung, Sie brauchen Inhalte!“, appellierte er an die 9000 Teilnehmer eines Webinars zum Thema SEO und Marketing.

Verlinkt werden gute Informationen, kein Programmier-Code

Wichtigstes Kriterium für ein gutes Ranking bei Google & Co. seien nämlich weiterhin die Links von möglichst beliebten (und seriösen) Websites auf die eigenen Seiten. Die Online-Redakteure und Betreiber anderer Seiten verlinken jedoch nie zu besonders clever programmierten Seiten, sondern ausschließlich zu nützlichen oder unterhaltsamen Inhalten. Selbst das Webdesign ist daher zweitrangig.

Rund 50 Prozent der Personen, die Zarrella befragt hat, treffen mindestens einmal im Monat eine Kaufentscheidung auf der Basis von Informationen, die sie über Suchmaschinen finden. Fast alle gaben an, dass sie den „organischen“ Ergebnissen der Suche mehr vertrauen als den Anzeigen, die Google einblendet. Mit anderen Worten: Wer alleine auf Google Adwords und vergleichbare „Pay per click“-Modelle (PPC) setzt, verschwendet wahrscheinlich Geld.

Zusammenhang zwischen E-Mails und Suchmaschinentreffern

Allerdings stellte Zarrella auch fest, dass die Zahl der Website-Besuche durch „organische“ (nicht bezahlte) Suchmaschinen-Treffer durchschnittlich um 15 Prozent ansteigt, wenn die Zahl der PPC-Besuche erhöht wird. Das Gleiche gilt für E-Mail-Marketing: An Tagen, an denen viele Besucher aufgrund eines E-Mail-Newsletters auf der eigenen Website landen, steigt auch die Zahl der Besucher, die von Suchmaschinen kommen.

Den Grund für diese Wechselwirkung konnte Zarrella nicht nennen. Sein Fazit war allerdings: „Suchmaschinenoptimierung findet nicht mehr in einem Vakuum statt. Sie ist eng mit den anderen Marketingmaßnahmen verknüpft.“

Blogs und soziale Netzwerke für kleine Unternehmen unerlässlich

Das wichtigste Instrument, um über Suchmaschinen gefunden werden, sind seiner Meinung nach Blogs. Die regelmäßig aktualisierten Inhalte werden von Google hoch eingestuft, weil sie von Internetnutzern lieber gelesen werden als das langweilige Marketinggewäsch auf den meisten herkömmlichen Unternehmenswebsites.

In Kombination mit dem Blog sollten soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook und Google+ eingesetzt werden, um Kontakte zu knüpfen und zusätzliche Aufmerksamkeit für die eigenen Informationsangebote zu gewinnen. Denn auf den Social-Media-Plattformen finden sich immer Personen, die gute Inhalte – z.B. Texte, Video, Whitepaper oder Infografiken – weiter verbreiten. Das führt nicht nur direkt neue Nutzer auf die Website, sondern verbessert auch das Ranking in den Suchmaschinen.

Wertvolle Tipps innerhalb von Sekunden

Ein sehr hilfreiches Instrument bei der Identifizierung von Optimierungspotenzial ist der kostenlose „Marketing Grader“ von Hubspot. Geben Sie Ihre Website ein und vergleichen Sie sich auch mit Ihren Wettbewerbern: Marketing.Grader.com. Sie erhalten sofort eine Reihe nützlicher Tipps für die Optimierung Ihres Online-Marketing.

Hier geht’s zur Präsentation von Zarrella:

The Science of SEO

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