Warum viele Pressemitteilungen gar nicht erst gelesen werden

Viele Redakteure klagen über die Flut an Meldungen, mit denen sie täglich konfrontiert werden. Fakt ist jedoch, dass Pressemitteilungen, die einen echten Nachrichtenwert enthalten, von Journalisten immer noch sehr häufig gelesen und genutzt werden – entweder direkt für einen Bericht oder als Hintergrundinformation.

Um trotz der E-Mail-Flut in den virtuellen Postfächern auf das Interesse der Redakteure zu stoßen, sollten einige Grundsätze beachtet werden. Wer nicht auf den ersten Blick die wichtigsten Informationen verfügbar macht, hat oft schon verloren, bevor eine Pressemitteilung überhaupt gelesen wird.

Daher ist es essenziell, den Absender vernünftig zu identifizieren und den Inhalt der Mitteilung schon in der Betreffzeile anzukündigen. Das klingt banal, wird aber weiterhin sehr häufig missachtet.

Geradezu fatal ist es, eine Pressemitteilung an die Mail anzuhängen (z.B. als PDF-Datei) und dann weder im Betreff noch im Textfeld der E-Mail auf den Inhalt hinzuweisen. Wer täglich Hunderte von Mails durchkämmen muss, von denen die meisten uninteressant sind, klickt sich ungern auch noch durch Mail-Anhänge, bevor er erfährt, worum es geht. Redakteure brauchen nur minimale Impulse, um die Löschtaste zu betätigen.

Wer sich also die Mühe macht, eine gute Pressemitteilung zu verfassen, der sollte den kleinen zusätzlichen Aufwand nicht scheuen und sie in eine aussagekräftige E-Mail verpacken. Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich die Mail erst einmal selbst an verschiedene Accounts (bzw. E-Mail-Programme) zu schicken, um das Format und den angezeigten Absender zu überprüfen. Die Erfolgsaussichten einer Pressemitteilung können so manchmal deutlich verbessert werden.

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