Die Mechanismen hinter der Online-PR

Vorgestern hat Gary Vaynerchuk recht plakativ geschildert, warum jede Unternehmenskommunikation sich dringend mit dem Web 2.0 beschäftigen muss. Heute folgt an dieser Stelle gleich ein zweites Video, in dem RealWire die grundlegenden Mechanismen der „Social Media“ erklärt:

Online PR is all about Community from RealWire on Vimeo.

Interessant finde ich die stilistischen Welten, die zwischen den beiden Videos liegen. RealWire setzt – typisch europäisch – auf einen aufwändig produzierten Film, der keinen Zweifel an der Professionalität des Unternehmens aufkommen lassen soll. Vaynerchuk schreitet – typisch amerikanisch – einfach zur Tat und erläutert seinen Standpunkt.

Beide Ansätze haben ihre Berechtigung und in beiden Videos ist es gelungen, eine sinnvolle Botschaft klar zu kommunizieren. Der Pluspunkt von Vaynerchuk: Er setzt bereits um, was RealWire predigt. Wegen seines persönlichen und authentischen Auftritts wird er zu vielen „Partys“ eingeladen, wie RealWire es formuliert. Im Web 2.0 ist er ein Star und die traditionellen Medien haben ihn mittlerweile auch für sich entdeckt.

Dagegen hat RealWire zwar ein schönes Video gemacht, das auch Verbreitung findet, aber das Unternehmen selbst bleibt abstrakt und gesichtslos. Sterile Hochglanz-Videos bringen im Web 2.0 lange nicht den gleichen Nutzen wie authentische, inhaltlich ansprechende Low-Budget-Videos.

Das gleiche gilt übrigens auch für die analoge Geschäftswelt mit Konferenzen und Firmenpräsentationen, nur sind die Reaktionen der Zuschauer im Internet wesentlich besser messbar. Und dabei zeigt sich: Das Video nach herkömmlicher Corporate-Publishing-Strickweise ist vergleichsweise uneffektiv.

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