Tipps für erfolgreiches Web-Design

Anregungen für die Optimierung der Internetkommunikation lassen sich am besten in den USA finden. Dort ist bereits vieles alltäglich, was hier noch immer nicht ernst genommen wird – beispielsweise die geschäftliche Nutzung von Blogs, Twitter und Facebook. Daher ist der Erfahrungsaustausch dort auch wesentlich intensiver.

Interessante Gedanken zum Thema Web-Design hat kürzlich die Marketing-Expertin Amy Africa unter dem Titel „5 Things Customers Really Do Care About (and not one of them has to do with pretty designs)” veröffentlicht. Es ging also um „5 Dinge, die Kunden tatsächlich wichtig sind (und keins davon hat etwas mit hübschem Design zu tun)“.

Mehr Content ins Blickfeld rücken

Interessant scheint mir besonders folgende Aussage, weil viele Unternehmen zurzeit das Gegenteil tun: Laut Amy Africa ist wiederholt bewiesen worden, dass es hilft, den Besuchern viel Inhalt auf einen Blick anzubieten. Je mehr Content man aktiv ins Blickfeld rücke, desto umfassender erscheine das Angebot dem Nutzer und desto mehr Zeit verbringe er auf der Website, um zu finden was er sucht.

Am besten funktioniere dabei eine dreigeteilte Navigation mit einem oberen Menü für die „Action“, einem linken Menü als Inhaltsverzeichnis und einer unteren Navigationsleiste, in der die gleiche Auswahl angeboten wird wie oben. Rechts müsse der Platz für besonders attraktive Angebote genutzt werden, denn dort schaue der Besucher oft zuletzt hin, bevor er eine Website verlässt.

Nicht alleine auf Google-Anzeigen vertrauen

Außerdem rät Amy Africa, sich nicht alleine auf „PPC“ (pay-per-click advertising) zu verlassen, also auf bezahlte Suchmaschinen-Anzeigen bei Google & Co. Vielmehr sollte bei der Gestaltung der Seite großer Wert darauf gelegt werden, „organisch“ generierte hohe Suchmaschineneinträge zu ermöglichen.

Die Praxis sieht auch in Deutschland häufig anders aus, obwohl viele Unternehmen die Bedeutung der Suchmaschinen grundsätzlich erkannt haben. Das liegt zum einen daran, dass die Beratung der angeheuerten Internet-Agenturen oftmals kaum über die technische Seite der Suchmaschinenoptimierung hinausgeht.

Der zweite wichtige Grund ist, dass es erst einmal mit Aufwand verbunden ist, die Inhalte suchmaschinenfreundlich zu organisieren und darzustellen. Darüber hinaus muss der Content regelmäßig aktualisiert werden – auch daran scheitert es oft.

Identifikation schaffen

Weitere Tipps von Amy Africa betreffen „die perfekte Kasse“, sogenannte „Trigger-Mail-Programme“ und die Bereitstellung von Inhalten, mit denen sich die Besucher identifizieren können (Kundenmeinungen, Bestsellerlisten, Umfragen, Lifestyle-Fotos, Ratgeber-Kolumnen und Ähnliches). Den kompletten Text – mit einer langen Vorgeschichte – finden Sie hier.

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