Wie Sie das Beste aus Ihrem Firmenblog herausholen

Zahlreiche Publikationen beschäftigen sich mittlerweile mit der Optimierung von Blogs, denn der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt. Für einen soliden Start genügt es jedoch, die wichtigsten Grundsätze zu beachten:

1. Lernen Sie von anderen

Verfolgen Sie zunächst andere Blogs in Ihrem Themenbereich, bevor Sie selbst an die Öffentlichkeit gehen. Schauen Sie, welche Elemente gut funktionieren und welche Sie für Ihren eigenen Bedarf adaptieren können.

2. Bieten Sie wertvolle Inhalte an

Schreiben Sie nicht in erster Linie über das, was Sie interessiert, sondern über das, was Ihre Zielgruppe wissen möchte. Mit welchen Fragen werden Sie im beruflichen Alltag regelmäßig konfrontiert? Welche Problemlösungen haben Sie gefunden? Das Praktische: Je länger Sie bloggen, desto mehr Feedback erhalten Sie. Diese Rückmeldungen können Sie nicht nur als Anregungen für neue Themen nutzen, sondern sie helfen auch bei der Optimierung Ihres eigentlichen Geschäfts.

3. Bleiben Sie aktuell

Halten Sie bei Veröffentlichungen Ihren Rhythmus ein. Als Faustregel gilt ein Minimum von zwei bis drei Beiträgen pro Woche. Blocken Sie täglich 45 bis 60 Minuten im Kalender frei, um zu bloggen und um andere Blogs zu verfolgen.

4. Gehen Sie strukturiert vor

Stellen Sie einen Themenplan auf, damit Sie immer ausreichend Ideen und Material zur Verfügung haben. Optimalerweise haben Sie sogar einige fertige Beiträge in der Schublade, um bei extremem Zeitmangel trotzdem den Rhythmus einhalten zu können.

5. Vernetzen Sie sich

Suchen Sie den Austausch mit den Besuchern Ihres Blogs und mit anderen Bloggern. Seien Sie aber auch nicht frustriert, wenn es lange dauert, ehe die ersten regelmäßigen Reaktionen kommen. Eine relativ große kritische Masse ist erforderlich, ehe eine Eigendynamik entsteht.

6. Zeigen Sie Ihr Profil

Stellen Sie sich vor, und zwar in Wort und Bild. Glaubwürdigkeit entsteht dadurch, dass Sie als Person erkennbar sind. Nicht nur im optischen, sondern auch im übertragenen Sinne.

7. Zeigen Sie Ihre Kompetenz

Zeigen Sie Ihre Kompetenz, indem Sie erfolgreiche Projekte vorstellen. Bleiben Sie dabei aber dezent und verzichten Sie auf Werbesprache.

8. Individualisieren Sie Ihr Design

Überlassen Sie das Design nicht dem Zufall. Es gibt viele brauchbare, kostenlose Blog-Designs im Internet, die leicht zu installieren sind. Sie sollten das Gewählte allerdings individualisieren und auf Ihre Bedürfnisse ausrichten.

9. Verstetigen Sie die Kommunikation mit Interessenten

Vergessen Sie nicht, einen E-Mail-Newsletter anzubieten und RSS-Feeds zu ermöglichen. Beides sind enorm wichtige Kundenbindungsmaßnahmen. Wer Ihren Newsletter abonniert, ist schon ein halber Kunde.

10. Führen Sie die Besucher zum Ziel

Werden Sie sich bewusst, was Sie von Ihren Blog-Besuchern genau wollen, und leiten Sie die entsprechenden Maßnahmen ein. Sollen sie einen Online-Shop besuchen? Dann führen Sie die Leser dorthin. Sollen sie mit Ihnen Kontakt aufnehmen? Dann geben Sie ihnen einen Grund und fordern Sie sie dazu auf. Das gilt auch, wenn Sie nur möchten, dass die Leser Kommentare zum Artikel abgeben (stellen Sie z.B. eine Frage!).

11. Präsentieren Sie sich multimedial

Überlegen Sie, ob für Sie auch Videos eine Option sind. Das können sehr schlichte Videos sein, solange die Bild- und Tonqualität in Ordnung ist. Das Internet ist ein schnelles Medium, da zählt der Inhalt meistens mehr als die Form.

12. Führen Sie Besucher auf Ihre Seite

Wenn das Bloggen halbwegs zur Routine geworden ist, können Sie andere „Social Media“ wie Twitter und Xing einsetzen, um Besucher auf Ihre Seiten zu locken.

13. Machen Sie sich nützlich

In der „Social Media“-Welt gilt das gleiche Prinzip wie im Rest der Welt: Je mehr Sie geben, desto mehr bekommen Sie zurück. Allerdings gilt es hier noch wesentlich extremer. Helfen Sie anderen Menschen mit relevanten und hilfreichen Informationen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Dann werden Sie auch von denen gefunden, die Ihre Dienstleistungen und Produkte benötigen – und sie werden gerne dafür bezahlen.

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