Simpsons: Internet-Werbung teurer als TV-Werbung

Die ersten amerikanischen Fernsehsendungen verkaufen Werbeplätze nach Angaben des Nachrichtendienstes Bloomberg im Internet mittlerweile teurer als im Fernsehen zur Hauptsendezeit. Dazu gehören beliebte Serien wie die „Simpsons“ und „CSI: Crime Scene Investigation“.

Zwar werden über das Internet zurzeit noch weniger Zuschauer erreicht als über das Fernsehen, allerdings handelt es sich dabei um Personen, die diese Sendungen auf Videoportalen wie Hulu und TV.com ganz gezielt abrufen. Damit sind sie für die Werbetreibenden wertvoller als viele weniger interessierte TV-Zuschauer. Darüber hinaus enthalten die Internetsendungen weniger Werbung. So bleiben einzelne Werbespots deutlich besser in Erinnerung.

Im letzten Beobachtungszeitraum sank die Zahl der amerikanischen Fernsehzuschauer in der Hauptsendezeit um 3,6 Prozent gegenüber dem vorigen Beobachtungszeitraum (jeweils eine TV-„Saison“). Die Veränderungen in der Mediennutzung treffen nach den Zeitungen und Zeitschriften nun auch verstärkt die Fernsehsender.

Beliebte TV-Serie nur noch bei iTunes

Update: In diesen Zusammenhang passt auch eine brandaktuelle Meldung: Die nächste Staffel der populären TV-Serie „Mad Men“ wird in Kanada zunächst nur über den Internet-Service „iTunes“ von Apple verbreitet. Der Download einer Folge kostet rund 2 Euro.

Weiteres Indiz für den Trend zur Veröffentlichung von Fernsehproduktionen im Internet: Wie der „Hollywood Reporter“ berichtet, hat sich das kanadische Produktionsunternehmen Farmhouse unterdessen entschieden, seine Dokumentation „Air Guitar in Oulu“ nach der TV-Ausstrahlung nicht auf CD zu veröffentlichen, sondern ausschließlich im Internet. So bestehe für die Fans auch eine Möglichkeit, eigene Videos hochzuladen.

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