Beispiele für gute Firmenblogs
Posted By Axel Kölling on 31. Juli 2009
Rubrik: Praxis-Tipps
(Update am 20.02.2011) Wirklich gute Firmenblogs sind in Deutschland bis jetzt noch nicht sehr häufig zu finden. Ein Grund dafür wird sein, dass viele Unternehmen immer noch Angst haben, etwas falsch zu machen. Transparenz und Kritikfähigkeit sind notwendig, um eigenen Mitarbeitern das Bloggen zu ermöglichen und das Feedback von Kunden öffentlich zuzulassen.
Folgende Blogs von kleinen und mittleren Unternehmen sind gut gemacht und teilweise schon sehr bekannt:
Wer hätte gedacht, dass das Blog eines Herstellers von Fertiggerichten interessant und erfolgreich sein könnte? Frosta gehört zu den ersten Unternehmen in Deutschland, die dieses Medium aufgriffen, und war von Anfang an erfolgreich. Einer der Gründe ist sicherlich, dass die Mitarbeiter als Personen erkennbar werden und dadurch sympathisch wirken. Hinzu kommen nützliche Koch-Tipps und Gewinnspiele.
Bereits legendär ist der „Shopblogger“ aus dem Spar-Markt in der Bremer Neustadt. Seit einigen Jahren berichtet der Inhaber regelmäßig über Kuriositäten aus dem Supermarkt-Alltag. Das hat sehr schnell sehr viele Besucher angezogen, sodass er jetzt auch mit seinem „Shopbloggershop“ erheblichen Umsatz machen dürfte. Auch in den traditionellen Medien ist das Blog bereits bundesweit häufig gewürdigt worden.
Obwohl die Rechtschreibung bei den „Seifentanten von der Seifenmanufaktur“ nicht immer an erster Stelle steht, ist es ein sehr gut gemachtes Blog mit Informationswert und Charakter.
Viele besonders gute Beispiele sind in der englischsprachigen Welt zu finden, weil das Betreiben eines Firmenblogs dort für viele Unternehmen schon selbstverständlich ist. Zwei Beispiele:
Die Firma Citrix bietet Videokonferenz- und Webinar-Systeme an. Statt platt für ihre Produkte zu werben, hat sie ein Portal für Informationen rund um das mobile Arbeiten geschaffen. Der Name Citrix taucht nur am Rande auf, dafür gibt es einen Twitter-Feed, Flickr-Fotos und ein Whitepaper zum Herunterladen.
Der Schotte Danny Brown ist Marketing-Berater. Und wenn man sein Blog anschaut, gewinnt man sofort Vertrauen, dass er etwas von seinem Fach versteht. Ein sehr klares Design, nützliche Inhalte und der umfassende “social proof” (z.B. Auszeichnungen, Zahl der Kommentare, Zahl der Twitter-Follower) zählen zu den stärksten Pluspunkten. Darüber hinaus biete er zahlreiche Möglichkeiten an, um im Kontakt zu bleiben, inklusive Newsletter und Facebook.
Auch Maschinenbauer bloggen:
Nützliche Informationen aus dem Unternehmen und über den Markt. Nicht besonders persönlich gehalten, aber insgesamt gut gelungen, auch wenn die Google-Anzeigen etwas irritieren.
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ja denke auch das einige firmen das brauchen…und viele firmen wie da frosta gehen mittlerweile auch anderen möglichkeiten nach. würde ja jeder machen wenn einmal der kreislauf des geldes begonnen hatt sich zu verzweigen. sehr cooler beitrag weiter so! lasse mal einen gruß da der seo pilot
Wer heutzutage die Nase vorne haben will muss wohl oder übel auch im Internet erfolgreich present sein. Da kommt wohl kaum eine branche drumherum.
LG S. Kochlowski